Alltag

Fragebogen | 22.12.2011 11:44 | Mikael Krogerus

Sind Sie links?

Wie kommen Sie durch diese unglaublich katastrophal revolutionären Zeiten? Wie linientreu sind Sie? Und an was glauben Sie wirklich? Der Freitag-Fragebogen

rugar-B.jpgWas halten Sie von Männern mit Bärten? Wird es die EU in fünf Jahren noch geben? Wem würden Sie gerne mal ins Gesicht schlagen, und was versprechen Sie sich davon?

Befragen Sie sich selbst. Der Fragebogen steht, als pdf verlinkt, hinter dem Bild.

 
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Artikelaktionen
Kommentare
antares56 schrieb am 22.12.2011 um 16:15
Ich sehe die Datei zwar, komme aber nicht an eine "Eintragen-Funktion" ran. Was soll das also?
thinktankgirl schrieb am 22.12.2011 um 17:21
@antares

In pdf kann nix eingetragen oder verändert werden.
Also ausdrucken, ausfüllen und dann an die Wand hängen, dem Freitag zu faxen oder sonst was.
Achtermann schrieb am 22.12.2011 um 17:46
Man kann die eine oder andere Frage kopieren und hierher übertragen, wie z.B. die Frage Nr. 28:

Rasieren Sie sich intim? Warum? Warum nicht?
Inwiefern ist dies eine politische Frage?


Die Frage ist, ob ich eine solche Frage überhaupt öffentlich beantworten soll? Ob die Frage nach der Intimrasur eine politische ist, glaube ich nicht, da eine enthaarte Scham im Alltag kaum gesellschaftliche Relevanz entfaltet. Sieht ja so gut wie niemand. Da ist ein rasierter Schädel politischer.
thinktankgirl schrieb am 22.12.2011 um 21:47
Herr Acker - äh - Achtermann,

5 *****
cuchulainn schrieb am 22.12.2011 um 23:08
"Da ist ein rasierter Schädel politischer."

oder eine folge von banaler alopezie.
chrislow schrieb am 27.12.2011 um 11:22
Habe ich mal gehört, es sei ein Abbauprodukt von Testosteron schuld am Harrausfall...

Wers glaubt ... wird seelig.
claudia schrieb am 28.12.2011 um 06:55
>>Ob die Frage nach der Intimrasur eine politische ist...<<
Wahrscheinlich ist das schon irgendwie links. Wie Turnschuhe im Luxusrestaurant. Sieht man ja unterm Tisch auch nicht unbedingt. Aber das Bewusstsein, etwas irgendwie Oppositionelles zu tun, dass ist doch, also irgendwie hat das was...
GEBE schrieb am 22.12.2011 um 23:20
So ein semantischer Unsinn: " ... unglaublich katastrophal revolutionären Zeiten?" Genauso ein Unfug wie der Gesamte Artikel.

Herr Krogerus,
darf Ihr Alter erfragen? Vielleich klärt sich dann ja einiges.
weinsztein schrieb am 23.12.2011 um 04:58
@Frau GEBE

darf Ihr Alter erfragen? Vielleich klärt sich dann ja einiges.
GEBE schrieb am 23.12.2011 um 10:39
Fräulein weinsztein,

Fragt mann das eine Dame!?

:-)
zebraistik schrieb am 23.12.2011 um 03:31
Wenn schon satirisch, dann bitte nicht so plump! Wenn schon Worthülsen ("links", "linientreu", "an etwas glauben", "revolutionär"), doch lieber raffiniertere und nicht solche ironiefreien! Wenn schon Illustration, dann nicht so eine miserable, noch dazu in Bushidosumpfgebieten angesiedelte (wie auch die Frage)!

Zuviel der Beachtung für diesen groben Unfug und dem FREITAG
nicht angemessenen Mist! Welcher Algorhitmus platziert so etwas unter der Rubrik "Neu im Alltag"? Gibt es auch ein denkendes Organ, das über die Veröffentlichung von Beiträgen
entscheidet?

Die Fragen habe ich erst gar nicht angeschaut. Der Teaser reicht.
Aufgeregt habe ich mich dennoch, Derartiges in dieser Zeitung
vorzufinden.

Da lobe ich mir den alten Proustschen Fragebogen!
weinsztein schrieb am 23.12.2011 um 04:54
PROUSSSST !
Michael Angele schrieb am 28.12.2011 um 23:37
@zebraistik
Der so genannte "alte Proustsche Fragebogen" enthält (manche unter uns sagen: bekanntlich) unter anderem die völlig unironische! Frage:

"Welche militärische Leistung bewundern Sie am meisten?

Na ja, wem's gefällt.
weinsztein schrieb am 23.12.2011 um 04:52
Ich bin schon lange bekennender Krogerus-Fan.
Auch wegen der Kommentare.
memyselfandi schrieb am 23.12.2011 um 18:06
Hmm. Hä? Hmm!

Als Scherz zu freudlos und als Satire zu wenig Pfeffer.

Oder ist das eine höhere Logik, für die sich die Freitags-Leser nicht eignen, wenn ja, dann bitte ich um Auflösung. Apropos Auflösung, der Gag, dass es keine Lösung gibt ist ja irgendwie metaphorisch, nur "was will der Autor konkret sagen", auch wenn Kolumnisten sich gerne im Unkonkreten tümmeln, weil das weniger Angriffsfläche bietet (auch wenn die Kolumnisten sich einreden man stehe eben über den Dingen so als Kolumnist).

2012, Freitag wo stehst du?

Frohes Fest
Sarah Rudolph schrieb am 28.12.2011 um 13:39
Die Zeitung mit dem Fragebogen lag auf dem Esstisch, noch bevor wir dazu kamen das Essen vorzubereiten... die Kinder tobten durchs Zimmer, die Geschwister rauschten herein und heraus, die Mütter machten Dinge in der Küche, bei denen ich nicht mitreden durfte, und der Vater suchte nach einem - natürlich roten - Stift. Zwischendurch stellte ich die ein oder andere Frage. Nachdenken, Innehalten, Lachen, manchmal auch nur Schulterzucken.

Meine Lieblingsantwort auf Frage 10(mit welcher bewaffneten Bewegung sympathisieren sie am ehesten?): Rosenmontagszug.
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